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Studienfahrten

Studienfahrt nach London

London in fünf Tagen: Q2a auf Studienfahrt

Bad Segeberg/London. Da plant man schon alles, von Anreise bis Abreise, eigentlich plant man schon die Zeit vor der Abreise und trotzdem erwarten einen ziemlich viele Überraschungen auf so einer Studienfahrt. Das ist auch gut so, denn sonst wäre es keine Studienfahrt. Unsere Studienfahrt ging nach London. Für fünf Tage sind wir dort unterrichtet worden.


Wir standen am Montag, den 24.09.2018, am Hamburger Airport. Treffen war um 10 Uhr und es lief soweit alles gut: Gepäckkontrolle und Sicherheitscheck waren gemeistert; nur dann war Frau Gröhn verschwunden. Henrietta hatte noch mit der Flugüberbuchung zu tun, aber irgendwie sind doch alle an Bord gekommen. Schließlich war auch Frau Gröhn aus der Sicherheitskontrolle wieder zurück und wir haben den langen Spaziergang zum Gate angetreten.


Im Flugzeug sind wir endlich dem Ziel entgegen geflogen: London! Unter uns sind London Eye, Tower Bridge, Westminster und ein Gerüst in Form von Big Ben vorbeigezogen, während wir einen der größten Flughäfen der Welt ansteuerten: London Heathrow.
Nach dem Abholen unserer Klassenkoffer war es geschafft: Wir waren eingereist und zwar vollständig (hier sind die Lehrkräfte schon zum hundertsten Mal zu beglückwünschen). Wir waren in Großbritannien, wir waren in London.

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Ein Rucksack war an einer Überraschung schuld. Denken Sie sich folgende Situation: Wir passieren die Ticketkontrolle, um unsere einstündige U-Bahn-Fahrt anzutreten und nehmen die Rolltreppen abwärts, um zu den „platforms“ zu gelangen. Und… Niklas fehlt ein Rucksack. Durch Londoner Höflichkeit und Security Mitarbeiter bekam er ihn aber schließlich zurück.


Stellen sie sich mal vor, Sie fahren mit einer Klasse in ein anderes Land und dort wiederum U-Bahn und stellen sie sich vor sie müssen umsteigen. Bedenken sie zusätzlich die Möglichkeit, dass die Bahnen überfüllt sind – weil wir in London sind – einer Weltstadt mit über 8 Millionen Einwohnern. Hinzu kommt, dass sich Türen von diesen U-Bahnen einfach schließen, wenn die U-Bahn lange genug gehalten hat. Wenn Sie sich das so vorstellen, wie würden Sie sich fühlen, wenn die Türen die Klasse teilen? Vielleicht haben diese Gedanken Herrn Schütze auf die Idee gebracht, uns noch in London Heathrow die Route mitzuteilenVielleicht sind deswegen 17 Schüler ausgestiegen und 6 Schüler plus zwei Lehrer einfach in der Bahn stecken geblieben. Die Eingebung von Herrn Schütze hat uns dann tatsächlich ans Ziel Bayswater Station gebracht. Auch das haben wir geschafft.

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Im Hostel gegenüber haben wir eingecheckt und uns gegenseitig das Wlan-Passwort zugerufen. Es stand auf einer Whiteboard-Tafel und so etwas kannten wir schließlich von zu Hause. Wir haben uns in unsere Zimmer verkrochen, um wenig später in kleineren Gruppen loszuziehen, um uns noch einen kleinen Eindruck zu verschaffen. Während manche die Umgebung, andere Notting Hill, Cambden Street erkundeten oder Sherlock Holmes besuchten, wurde auch die Innenstadt von unseresgleichen heimgesucht. Fokus wurde dabei bald auch auf etwas zu Essen gelegt. Zurück am Hostel ging es bald in die Stockbetten, um sich für den neuen Tag fit zu schlafen. Bei einigen klappte dies gut, bei anderen aufgrund von nächtlichem Gehuste oder Geschnarche nur bedingt.


Ich habe es ja noch nicht erwähnt, aber wir frühstückten jeden Tag um 7:30 Uhr – was das fürs Aufstehen hieß kann jeder sich denken. Zusätzlich jeden Tag 24 Kilometer zu laufen ging dabei ganz schön auf die Knochen. In diesen drei Tagen haben wir nicht nur viel gelernt beziehungsweise hätten lernen sollen, sondern haben vor allem sehr viel erlebt.


Man muss den Engländern lassen, dass Frühstück wirklich nicht deren Stärke ist und wir waren „nur“ in einem Hostel einquartiert. Das Frühstück war also nicht so richtig ein Frühstück wie in Deutschland, aber damit mussten wir eben leben. Entweder man aß Cornflakes oder Toast, wo wir aber in dem Dilemma steckten, dass vor der Toastmaschine eine lange Schlange quer durch den Raum verlief. Der Kaffee ist aber gut gewesen. Ob nun, weil es nötig war, um sich zu dieser Zeit anzustellen, oder, weil es tatsächlich richtiger Kaffee war, darüber lässt sich streiten.


Am Dienstag stand die Besichtigung der Innenstadt auf dem Programm. Mit der Circle Line nach St. James’s Park und dann das Themse Ufer aufwärts von Westminster Abbey über Downing Street und Trafalgar Square zur National Gallery und von dort zum British Museum. Später endete unser langer Fuß- und Besichtigungsmarsch auf der Milleniumbrigde. Zwischendrin posierten wir immer wieder in unseren Studienfahrt-Pullovern vor Sehenswürdigkeiten oder Statuen und versuchten die Augen zumindest einen Spalt breit zu öffnen, auch wenn die Sonne uns direkt anstrahlte. Von wegen englisches Wetter und Regen! Sonne, trotz relativ kühler Temperaturen am Morgen, das war die Wettervorhersage und die enttäuschte uns zum Glück nicht.


Zur Mittagszeit hat ein Straßenkünstler dann noch sein ganzes Publikum aufgrund unseres straffen Zeitplanes verloren – unsere Mittagspause war einfach vorbei.
Nach solch einem Tag voller Sehenswürdigkeiten, Gemälden, Fundstücken der Geschichte aus aller Welt und einer Flut an neuen Informationen, besonders wenn man sich den Lehrern in den Museen anschloss, bekamen wir unseren wohlverdienten Feierabend und gingen in Gruppen auf das los, worauf wir Lust hatten. Sei es ein Trip zu einem Burger Laden und anschließendem nächtlichem Spaziergang am London Eye, ein Pub Besuch mit traditionellen englischen Essen oder der Weg zurück zum Hostel, um die Füße und den Kopf zu schonen. Abends, gegen 23 Uhr, sollte jeder wieder zurück sein – das funktionierte auch sehr gut.

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Mittwochs ging es dann nach Greenwich. Um dorthin zu gelangen mussten wir Stufen um Stufen in die Tiefe steigen, um zu den Gleisen zu gelangen, die uns zu den richtigen Gleisen brachten, die wiederum höher gelegen waren und das hieß natürlich, dass wir diese Stufen auch wieder hochsteigen mussten. Endlich in der leeren Bahn nach Greenwich verteilten wir uns auf die Sitzplätze und ruhten uns für die kommenden Stunden aus.


Den Weg von der Cutty Sark zum Royal Observatory hatten wir in Gruppen zu bewältigen. Zur abgemachten Uhrzeit bekamen wir unsere Besucherbänder, fotografierten uns noch auf dem Nullmeridian, und gingen durch die Ausstellung im Flamsteed House. Besonders die Harrison Uhren sahen wir uns genauer an. Das Buch Longitude oder Längengrad hatte jeder von uns bis zu dieser Fahrt mehr oder weniger gelesen. Es handelt von genau diesen Uhren und was sie für einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Navigation auf offenem Meer gesetzt haben.


Nach dem Besuch des Royal Observatory erhielten wir Freizeit, um uns zur Stärkung was zu Essen zu besorgen oder die Gegend zu erkunden. Von einem älteren Herrn am Zaun zum National Maritime Museum auf Deutsch angesprochen zu werden, war für zwei Gruppen verblüffend, besonders, weil man in seinem Redeschwall erfuhr, dass er nie in Deutschland war. Zwischen den Zeilen hat man auch ein paar Kriegsanekdoten erzählt bekommen.


Später im Museum hatte man erneut die Möglichkeit sich in eine ruhige Ecke zu verkriechen und die Füße zu entspannen, oder sich den Lehrern anzuschließen und eine Tour mit den wandelnden Lexika durch die Ausstellung zu machen.
Anschließend haben wir bei schönstem Londoner Wetter eine Themse-Fahrt gemacht und uns London vom Wasser aus angesehen. Vorbei am Bankenviertel, Globe Theatre, unter der Tower Bridge hindurch und zum London Eye. Wir waren gegen 15.30 wieder am eingekleideten Big Ben und Westminster. Von da an haben die einzelnen Gruppen die Zeit bis 22.30 selbst genutzt. Während die Einen London weiter vom Boden aus erlebten, haben andere die Perspektive gewechselt und die Weltstadt von oben bestaunt.
Auch am Donnerstag wollten wir die Zeit ausnutzen. Also raus aus den Betten, rein in die Schuhe und rauf auf die Londoner Straßen in Richtung Hyde Park.


Im Hyde Park haben die Eichhörnchen dem geballten Wissen von Hr. Schütze den Rang abgelaufen. Auf unserem Weg durch einen weiteren, unglaublich gepflegten Park teilte sich unsere Gruppe in diejenigen, die Eichhörnchen gerade interessanter fanden als das Lernen im Hyde Park und diejenigen, die Wissen abgreifen wollten. Unserer Weg endete an der Royal Albert Hall mit einem Gruppenfoto. Anschließend haben wir noch einen Abstecher in eines der reichsten Viertel Londons gemacht. Das ist deswegen so wichtig, weil es da einfach nicht so aussieht. Und das ist der Vollständigkeit halber so wichtig und weil es eine andere Erfahrung war. So weit so simpel. Im weiteren Tagesverlauf haben wir dann das Science Museum und das Natural History Museum erkundet. Diese beiden Museen waren so riesig! Die anderen vorher auch. Unsere Gehirne nicht! Es waren die unterschiedlichsten Strategien zu beobachten: Entweder läuft man durch das Museum und hat alles einmal grob gesehen, dann schafft man auch alles, oder man lässt sich von unseren Lehrkräften unterrichten, dann schafft man eine halbe Etage, oder man setzt sich in die Cafeteria und isst, was einem gerade als zweites Frühstück in den Sinn kommt.

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Wenn wir aber schon mal in London sind, dann muss man auch unter dem riesigen Dinosaurierskelett und vor dem echten Blauwal gestanden haben. Und man muss sich gefragt haben, ob der Blauwal nun wirklich echt ist oder eben aus Plastik. Ja, er war echt. Alles ist echt, das sei ja das Tolle.
Die Freizeit ist unter anderem durch Tube, Bus oder Taxi fahren, Pizza suchen und im Hyde Park rumliegen vorübergegangen. Treffen war am Buckingham Palace. Ja, wir haben uns auch getroffen und ja wir waren immer noch vollzählig. Unser 30-minütiger Fußweg zum Hard Rock Café entpuppte sich als Fünf-Minuten-Spaziergang und wir standen etwas zu früh vor dem Restaurant. Die Scharte der üppigen (hust) Speisekarte hat das Ambiente und die Musik wieder ausgewetzt. Trotzdem blieb für einige unklar, warum dieses Café so in Mode ist. Muss man eben mal gewesen sein. Vielleicht lag es auch nur daran, dass wir eine Gruppe waren. Ich hoffe es jedenfalls.


Die meisten von uns haben diesen Tag mit Koffer packen beendet und für andere ist der Tag im Hyde Park beziehungsweise gar nicht zu Ende gegangen. Schlafen war nicht, den…
Freitag, 4 Uhr morgens aufstehen. Es war klar, dass wir auf der Studienfahrt nicht allzu viel Schlaf bekamen, aber in dieser Nacht sind manche gar nicht ins Bett gegangen. Aufgrund eines Streiks der Piccadilly Line blieb uns nicht anderes übrig, als eine halbe Stunde mit Sack und Pack durch die verlassenen Straßen Londons bis zur Paddington Station zu marschieren.

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Ganz ehrlich, ich habe mich schon auf mein Bett zu Hause gefreut. Und nicht nur auf das eigene Bett, besonders auf ein gescheites Badezimmer. Wir hatten den Luxus ein maximal 1 ½ m² großes Badezimmer mit Dusche, WC und Waschbecken in unseren Zimmern zu haben. Genickbruchgefahr beim Umdrehen inbegriffen, denn die Kante neben dem Klo zur Dusche war wirklich heimtückisch. Deshalb sind wir zum Duschen auf die Gemeinschaftsduschen ausgewichen. (Selbst die Toiletten in Flugzeugen kamen einem da geräumig vor.)


In der Bahn zum Flughafen wurde der nötige Schlaf von vielen nachgeholt. Nach einer Stunde sind wir in Heathrow angekommen, Flugtickets waren schnell besorgt, und dann ging es los zur Gepäckkontrolle. Auch diesmal verbrachten wir hier mehr Zeit als notwendig. Diesmal war Tim der Schuldige, der sein Nasenspray in seinem Gepäck vergessen hatte.

Nach dem Zwischenfall hieß es warten, denn schon zu diesem Zeitpunkt hatte unser Flug 15 Minuten Verspätung. Dann war es statt 8:50 schon 10:10 und das Boarding fing endlich an. Und 40 Minuten später ging es schließlich zurück nach Hamburg.


Passkontrollen und das Abholen der großen Klassenkoffer waren schnell und unkompliziert geschafft. Nachdem jeder seine Utensilien in Empfang genommen hatte, verabschiedete sich Herr Schütze und war offensichtlich sehr zufrieden mit uns und dieser Studienfahrt. Ich denke, wir waren es auch.

Bericht: Lukas Gerngroß (Q2a)
Fotos: L.Gerngroß, S. Gröhn

Studienfahrt der Q2b nach Barcelona

Q2b in Callela

Barcelona: Die bunte, aufregende und kulturell so einiges bietende spanische Metropole an der Costa del Maresme sollte Ziel unserer Studienfahrt werden.
Gemeinsam mit Frau Mucha und Frau Kielmann machten wir uns am Donnerstag, den 20. September 2018, erwartungsvoll auf die Reise in den wärmeversprechenden Süden.
Wir starteten mittags am Flughafen Hamburg und kamen schließlich nach einer langen Flugreise gegen 21 Uhr in Barcelona an. Es folgte eine einstündige Bahnfahrt nach Calella, dem kleinen Küstenort unweit der Großstadt, der für die nächsten Tage unser Zuhause sein sollte. Bereits vor Beginn der Reise war unsere gesamte Klasse wochenlang damit beschäftigt gewesen, die zur Verfügung stehenden Tage nach eigenen Wünschen zu gestalten und bestmöglich zu nutzen.

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So kam es, dass wir in Calella am ersten Tag unserer Reise eine Schnitzeljagd durch die Stadt veranstalteten. In kleinen Gruppen besichtigten wir den Stadtpark und die Innenstadt, spazierten entlang des Strandes, und erklommen die Küsten auf dem Weg zum Leuchtturm.
Immer dann, wenn wir mal nicht mit staunen über die dortige Umgebung und den Blick über die Stadt und aufs Meer beschäftigt waren, nutzen wir die Gelegenheit, ersten Kontakt mit den Einheimischen aufzunehmen und unsere Spanischkenntnisse zu testen.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir badend im Mittelmeer und am Abend erkundeten wir die noch immer belebte Innenstadt.

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Zudem verbrachten wir bei strahlendem Sonnenschein und 28°C Außentemperatur zwei volle Tage in Barcelona. Auf den Spuren Gaudís bestaunten wir ausführlich die Fassade der legendären Sagrada Familia und verbrachten Zeit im Park Güell, welcher neben der verträumten und bunten Baukunst Gaudís einen unglaublichen Blick über die Stadt bot.
Im gotischen Viertel der Stadt besuchten wir das berühmten Museo Picasso, besichtigten die Kathedrale Santa Maria del Mar mit ihren großen und farbenfrohen Fenstern und spazierten durch den Parc de la Ciutadella. Auch der Besuch des Kolumbusdenkmales, der Flaniermeile Las Ramblas und des Hafenviertels Barceloneta war Teil unseres Pragramms.
Besonders eindrucksvoll war zum dem die Fahrt mit einer Seilbahn hinauf zum Montjuïc, auf dem sich hoch über der Stadt eine Burg befindet, auf der wir einen unfassbar weiten Blick über Barcelona und das Mittelmeer hatten.

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An einem anderen Tag fuhren wir zur Sektkellerei Freixenet, in der uns die Herstellung des bekannten Cavas erklärt und die alten Gemäuer des Sektkellers gezeigt wurden, worauf eine kleine Verkostung des hauseigenen Sektes folgte.
Unsere Fahrt ging danach weiter in das Kloster Montserrat, welches versteckt hoch in den Bergen in Katalonien liegt. Dort oben ließ uns die Aussicht auf das weite Tal und die riesigen Felsen die Müdigkeit und Hitze vergessen und die Erinnerung an den Tag wurden unvergesslich.
Den letzten Tag verbrachten wir wieder in Calella. Nach einer turbulenten Fahrt auf einem Bananaboot spielten wir nachmittags Baseball am Strand, wo wir auch nach dem Abendessen gemeinsam den Abend und die Reise bei Vollmond und unter Sternen spielend und redend ausklingen ließen.
Unsere Studienfahrt war ein voller Erfolg. Das vielfältige Programm, das Kunst, Architektur und Sport verbunden hat, die Harmonie innerhalb der Gruppe und die gelungene Kooperation mit den Lehrer trugen dazu bei, dass wir uns an die gemeinsame Zeit in Spanien noch oft und gerne erinnern werden.

Bericht: A. Schürmeyer

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Studienfahrten 2017 - Norditalien

Die Studienfahrt der Q2b an den Gardasee

Nach 17 Stunden Busfahrt landeten wir direkt am Südufer des Gardasees auf dem Campingplatz „Bella Italia“ in Peschiera del Garda, wo wir für die Dauer der Studienfahrt in Mobile Homes (4 bis 5 Personen) untergebracht waren. Auch für die Verpflegung war gesorgt: Man konnte in den Unterkünften selber kochen; im Restaurant nebenan gab es jeden Tag Frühstück und zum Abendessen Pizza- und Pasta-Variationen. 

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Unsere Fahrt fand bei bestem Wetter statt – Sonnenschein pur, Temperaturen um 20 Grad! Aber nachts wurde es so kalt, dass sogar das Joggen am frühen Morgen keine Freude mehr war; da war es gut zu wissen, wie die Heizung / Klimaanlage in den kleinen Häuschen funktioniert…

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Von „Bella Italia“ aus unternahmen wir unsere Ausflüge. Wir wurden von unseren beiden freundlichen Busfahrern, die uns auch eine Menge über die Gegend erzählen konnten, zu unseren verschiedenen Zielen gebracht. Am ersten Tag nach unserer Ankunft besichtigten wir Sirmione mit einer der am besten erhaltenen Wasserburgen Italiens und den „Grotten des Catull“ am Nordende der Halbinsel und ließen uns auf der Azienda Agricola Manestrini in Soiano del Lago den Olivenanbau und die Olivenölproduktion erklären.

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Am nächsten Tag ging es nach Venedig, wo uns unsere Stadtführerin die historischen Wurzeln der Lagunenstadt und die Besonderheiten des Lebens der Venezianer in der Altstadt angesichts der alljährlich über 30 Millionen Touristen veranschaulichte. Welch ein Glück, dass wir nicht in der Hauptsaison in Venedig unterwegs waren! Der Besuch des Dogenpalastes und die anschließende eigenständige Erkundung der Stadt gehörten ebenfalls mit zum Programm.

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Am darauffolgenden Tag fuhren wir zunächst nach Verona und erkundeten nach der Besichtigung der weltberühmten Arena (Verdi-Festival usw.) die historische Altstadt mit der historischen Stadtmauer, dem römischen Stadttor und den schönen Plätzen. Am Nachmittag scheuten wir nicht vor dem Spaziergang hinauf zum Weingut Azienda Agricola Gamba-Gnirega in Marano zurück (die Straße ist für Busse zu schmal) und bekamen einen Einblick in den Weinbau im Valpolicella und die Produktion von Amarone und Ripasso.

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Schließlich bummelten wir am letzten Tag durch die hübsche alte Festungsstadt Peschiera del Garda (seit Juli 2017 Weltkulturerbe!), bevor wir die 17-stündige Heimfahrt (Nachtfahrt) antraten.
Jeweils vor Ort gehaltene Referate zu diversen geographischen, wirtschaftlichen, kulturellen und historischen Themen rundeten unser Programm ab; nach der Fahrt entstand in der Schule zu den einzelnen Themen eine große Ausstellung für die Pausenhalle. Abschließend können wir sagen: Die Fahrt an den Gardasee hat sich gelohnt – nicht nur wegen der schönen Landschaft und des warmen Wetters!

Bericht und Fotos: Sigrid Gröhn

Studienfahrten 2017 - Prag

Unsere Fahrt nach Prag

Drei Tage vor unserer Abfahrt legte der erste Herbststurm des Jahres den Bahnverkehr im Norden lahm, auch der Zug, den wir nehmen sollten, war zunächst gestrichen. Allerdings hatten wir Glück und gelangten am Sonntag über Umleitungsstrecken in die Stadt an der Moldau. Schon der erste Spaziergang in der Abendbeleuchtung über die Karlsbrücke mit Blick auf die Prager Burg ließ den kulturellen Reichtum der Stadt erahnen.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein motivierter und gut informierter Stadtführer zu einer umfassenden Tour quer durch die tschechische Hauptstadt. Kreuz und quer ging es mit Bus, Straßenbahn und Metro zu den Orten der Stadt, die für ein naturwissenschaftliches Profil von besonderem Interesse sind. Dabei hielt er die Gruppe mit kurzem Indianergeheul zusammen, ohne jedoch unseren Bad Segeberger Wildwest-Hintergrund zu kennen. Nachmittags folgten wir Kafkas Spuren durch den Stadtteil Josefov, besichtigten den Jüdischen Friedhof und einige Synagogen. Der Abend klang im Hostel mit Tischkicker, Billard und Kartenspiel aus.

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Der Dienstag begann mit einem Einblick in die eigene Welt der Skoda-Autowerke. Eine kurzweilige Führung über das Werksgelände demonstrierte den Weg von einer riesigen Blechrolle über Blechpressen zu einem fertigen Fahrzeug. Viele Fragen wurden geduldig beantwortet, auch die Studienfahrtsteilnehmer(innen) glänzten mit Autofachwissen. Am Nachmittag gab es Gelegenheit, Prag von einer verkleinerten Eiffelturmversion zu betrachten, für den Abend hatten wir uns Schwarzlichtminigolf ausgesucht und so unser eigenes Schwarzlichtheater inszeniert.

Der Mittwoch stand im Zeichen der Prager Burg: Burghof, Veitsdom, Goldene Gasse, Regierungssitz und Deutsche Botschaft erkundeten wir gemeinsam. Nach kurzer Mittagspause wurden Quizaufgaben für das Nationale Technikmuseum verteilt, jede Gruppe hatte ein Exponat zu finden und technisch vorzustellen.

Donnerstagmittag brachte uns der Zug nach Segeberg zurück, dreieinhalb Tage in einer geschichtsträchtigen, architektonisch beeindruckenden Stadt haben vielleicht den Wunsch aufkommen lassen, in Prag ein Auslandssemester einzulegen oder „beim Schkoda“ ein Praktikum zu absolvieren.

Bericht: Tobias Hoenig

Studienfahrten 2017 - Tirol

Tirol

Am 5.10.2017 brachen wir mit einer dezimierten Anzahl von zehn Schülern, Herrn Brütt und Frau Seedler auf zu unserem Studienfahrtziel Tirol. Nach einer knapp elf stündigen Fahrt, die unterbrochen war von starken Stürmen und Unwettern, erreichten wir endlich das beschauliche Wildschönau in den österreichischen Alpen.

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Wir nächtigten im Jugendhotel Angerhof, welches uns mit dem später hochgelobten Drei-Gänge-Menü täglich überraschte. So auch der der Ausblick, den wir von unseren Zimmern aus genossen haben.

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Tirol versprach wunderschöne Landschaften und Natur, so zählten nicht nur der Kragenjoch oder die später besuchte Stadt Innsbruck zu unseren Highlights, sondern auch eine Klasse, die nach sieben Tagen deutlich näher zusammengerückt ist.

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1. Tag: Eingewöhnung ins Wandern 

Am ersten Tag war das Ziel unsere Wanderung der Gipfel Roßkopf. Wir starteten diese an unserem Hotel in Wildschönau, Oberau. Nach anfänglicher Motivation folge bald darauf die Ernüchterung über die körperliche Umgewöhnung, die die Landschaft der Alpen mit sich bringt: Als Norddeutscher ist der Kalkberg mit seinen 56,3m schon eine Herausforderung, wie sollte man da einem Berg mit einer Höhe von 1731m besteigen? Da Oberau sich jedoch schon auf einer Höhe von 938m befand, galt es die übrigen 800 Höhenmeter zu überwinden. Nach unzähligen Trink- und Verschnaufpausen erreichten wir die Gastwirtschaft, die vor den letzten 200 Höhenmetern des Gipfels angesiedelt wurde. Nach einer Erwärmungspause bei Kaffee und Tee entschied sich ein Großteil der Klasse für den Aufstieg des Roßkopfs. Der übrige Weg war die größte Herausforderung des Tages: Dieser war äußerst steil und mit allerlei Wurzeln übersäht. Während des Aufstiegs fing es an zu schneien. Dies spornte unsere Gruppe an, die letzten Meter des Gipfels zu erklimmen. Oben angekommen bei dem Gipfelkreuz wurde daraufhin eine Lunchpause eingelegt als Stärkung für den bevorstehenden Abstieg. Bisher hatten wir für den Aufstieg fünf Stunden benötigt. Ziel des Abstiegs war eine naheliegende Gondel, die unserer Erschöpfung ein Ende bereiten sollte. Ziemlich müde und überanstrengt kamen wir in Niederau an und nahmen den nächsten Bus zu unsere Unterkunft.

2. Tag: Innsbruck 

Am zweiten Tag unserer Studienfahrt besuchten wir die zweitgrößte Stadt Österreichs: Innsbruck. Nach einem anstrengenden ersten Tag freuten wir uns auf die bevorstehende Stadttour. Um diese besser kennenzulernen, planten wir eine historische Rallye; inbegriffen waren bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Annasäule und das „goldene Dachl“. Angesteuert wurden ebenfalls der Rudolpsbrunnen, das Befreiungs- und Pogromdenkmal, die Triumphpforte und das Helblinghaus. Ebenfalls wurde über die olympischen Winterspiele im Jahr 1964 aufgeklärt. Die anschließende freie Zeit wurde vielfältig genutzt: Es wurde gebummelt, Museen wurden besucht und es war ein Foodfestival am Marktplatz.

3.Tag: Krautinger? Einmal und nie wieder! 

Am dritten Tag wurde der Steinerhof besichtigt: Einer der Herstellungsorte des Wildschönauer Krautingerschnaps. Gewonnen wird der Schnaps aus der weißen Stoppelrübe. Maria Theresia verlieh der Region Wildschönau das Recht, den Krautinger herzustellen. Heute ist der Krautinger neben dem Genusstrinken auch als „Medizin“ gegen jede Art von Krankheit verbreitet. Nach einer Führung durch die Herstellung durften wir den Krautingerschnaps nach einer Stoppelrübensuppe verkosten, jedoch mundete der Schnaps durch seinen ungewöhnlichen Geschmack im Gegensatz zu der Suppe eher weniger. Der Rückweg führte uns über den Franziskusweg über eine Serperntinenstraße den Berg hinauf. Über eine Kuhweide, die durch den Regen aus einer Mischung aus Matsch und Kuhfladen bestand, ging es zurück in Richtung Angerhof.

4. Tag: Wandern – Ein Euphemismus! 

Früh am Morgen startete die wohl härteste Wanderung. Geplant war es, den 1425m hohen Kragenjoch zu besteigen und anschließend durch die Kundler Klamm zurückzuwandern. Hoch motiviert und schon geübt durch den ersten Tag bestiegen wir den Gipfel. Daraufhin wollten wir die Wanderung fortführen, um die Klamm zu erreichen, jedoch verliefen wir uns mehrfach aufgrund fehlender Wege auf der Karte. Spontan wurden Wege genommen, die sehr steil und rutschig waren und deshalb zu immer mehr Problemen führten. Die Motivation sank, der Blasendruck nach einer bereits absolvierten sechsstündigen Wanderung jedoch nicht. Als die Klamm dann doch mal erreicht wurde, hatte diese nicht den gewünschten Effekt aus uns. Die restliche Strecke wurde durch die Klamm gehetzt, wobei die volle Blase als Motor diente. Nach Verlassen dieser war die Hoffnung auf einen dreißigminütigen Rückweg groß (laut Angabe einer Ortsansässigen), jedoch kam die Ernüchterung nach einer weiteren Strecke von eineinhalb Stunden. Kurz vor Ankunft in unserem Hotel mussten wir eine Kuhweide queren. Abgetrennt durch einen dünnen Draht folgte ein von uns missverstandener Annäherungsversuch von jungen Kühen an Herrn Brütt. Nach einer Wanderstrecke von ungefähr 25 km und einer Dauer von neun Stunden erreichten wir schlussendlich unsere Unterkunft. Dies ist ein Tag gewesen, den man in Erinnerung behalten wird.

5. Tag: Regeneration in Wörgl 

Nach dem überwundenen „Höllentrip“ brauchten wir dringend einen Entspannungstag. Eine Hälfte der Klasse verbrachte den Vormittag im Schwimmbad in Wörgl. Das Highlight dieser war eine Looping-Rutsche. Die andere Gruppe hingegen beschäftigte sich in der Stadt mit Einkäufen und Nahrungsaufnahmen.

6. Tag: Zweite Regeneration in Kufstein 

Die zuvor noch geplante Wanderung an diesem Tag wurde umgangen durch die Fahrt nach Kufstein. Hier wurde die Burg besichtigt, welche erstmals 1205 erwähnt wurde. Diese war vielen Eroberungen ausgesetzt, gehörte jedoch ab 1814 dem österreichischen Besitz an. Die Burg ist ab 1924 Eigentum der Stadt Kufstein. Nach der Burgbesichtigung wurde freie Zeit in der Innenstadt gegeben, um den letzten Tag der Studienfahrt ausklingen zu lassen.

Bilder und Bericht: Sandra, Anastasia, Alina, Katharina

Studienfahrt 2014 - Schweden

23 Schülerinnen und Schüler der Q3 hatten sich für die Studienfahrt nach Schweden eingetragen. Vom 29. September bis 8. Oktober 2014 lebten die 13 Jungen und 10 Mädchen in kleinen Holzhütten in dem winzigen Örtchen Risebo.

Lest hier 11 Gründe, warum die Schwedenfahrt die bessere Fahrt war:

1. Es war gar nicht mal so kalt, wie wir gedacht hatten. Es war zwar morgens und abends
kalt, doch am Tag war es einigermaßen warm und es schien fast immer die Sonne.

2. Wir haben unseren alten Schulleiter Herrn Paustian getroffen, welcher uns öfters durch Schweden führte, und sein Wissen mit uns teilte.

3. Wir lernten vieles über Trolle, ein besonderes Kulturgut in Schweden. Sie sind klein, leben unter Trollsteinen, treiben Schabernack mit uns Menschen und tauchen nur mitternachts aus ihren Höhlen auf.

4. Wir fanden Kupfer und - so bilden wir es uns ein - Gold in einem alten Kupferbruch. Herr Paustian leitete uns zum zweitgrößten Kupferbruch Schwedens und dort lebten wir in einem riesigen Kupferschutthaufen den Goldrausch nach.

5. Schweden ist einfach wunderschön. Unsere Häuschen waren mitten im Wald und wir wurden vom Gezwitscher der Vögel geweckt. Die Waldtiere kamen bis an die Häuser ran, und wenn man nicht aufgepasst hatte, fraßen sie die liegen gelassenen Mülltüten.

6. Unsere Kanutour war einfach der Hammer: Wir haben zwei Tage lang die schwedischen Seen und Flüsse befahren und übernachteten in Zelten auf einer einsamen Insel.

7. Die Gruppe war sehr harmonisch. Wir haben fast jeden abend zusammen am Lagerfeuer gesessen und den Tag ausklingen lassen. Beim Spiel "Werwölfe von Düsterwald" waren alle mit Begeisterung dabei und auch andere tolle Spiele wurden angenommen.

8. In den Hausgruppen wurde abends immer zusammen gekocht und etwaige Pilze verspeist, die wir beim Wandern gesammelt hatten.

9. Willy's. Jeder muss mal dort gewesen sein.

10. Die Klettertour in der Troll-Höhle. Es war nur ein schmaler Eingang in einer Felsspalte mitten im Wald, die uns auf eine atemberaubende Höhlentour führte.

11. Wir haben manchmal Herrn Albrecht gefunden.

 

 

 

 

 

Studienfahrt 2014 - Österreich/Wandern

Am 30. September 2014 ist die Gruppe von 16 Leuten aufgebrochen, um ihre Wanderziele in der schönen Wildschönau in Österreich in Angriff zu nehmen.

Studienfahrt 2014 - Segeln

Anreise

Am 29.09.2014 sollten wir unsere Reise antreten.Dazu nahmen wir den Zug , welcher von unserem Gepäck komplett blockiert war, um 9 Uhr nach Neumünster. Dort stiegen wir um in die Bahn nach Flensburg und stellten uns schon mal seelisch auf die kommenden Tage ein.

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09:25-10:10 Uhr 3. Stunde
10:10-10:30 Uhr große Pause
10:30-11:15 Uhr 4. Stunde
11:15-12:00 Uhr 5. Stunde
12:00-12:10 Uhr kleine Pause
12:10-12:55 Uhr 6. Stunde
12:55-13:30 Uhr Mittagspause
13:30-14:15 Uhr 7. Stunde
14:15-15:00 Uhr 8. Stunde
15:00-15:05 Uhr kleine Pause
15:05-15:50 Uhr 9. Stunde

 

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